Lief eine Weile hinter dem ehemals so wichtigen Mann in Berlins Geschäftswelt und die Frage ob das Jacquet grösser oder ob der so wichtige Mann einfach kleiner wird hat mich sehr beschäftigt und beim näheren – und längeren – Betrachten muss ich wohl zugeben, dass der Inhalt doch kleiner wird. Ich warte noch darauf, bei mir ist das leider noch nicht eingetreten – aber ich bin ja auch nicht so wichtig, nicht wahr..
Heute Morgen wachte ich auf und sah draußen klare Luft und einen blauen, echt blauen, Himmel und musste natürlich sofort testen – und ich schwöre es – ich habe gefroren (naja ein bisschen jedenfalls) !! Es waren immer noch um die 20 Grad – frühere normale Sommertemperaturen – aber nach dieser Hitzehölle war es ein Segen für Körper und Seele. Auf einem Mal spürte ich meine Haut und konnte tief ein- und ausatmen. Iss ja schon jut, ich werde dann, wenn es immer so kühl ist, über die Kälte meckern, aber heute, in dieser Hölle, bin ich unendlich dankbar. Weiter so Mutter Erde (und wenn wir sowiso das Wunschkonzert haben, wie wäre es mit etwas Nässe von oben?) !
Jetzt ist die Woche vorbei von der wir so geträumt hatten. Vderdammt, ging so schnell vorbei.. Es war die Woche mit Tochter und Enkelin (hoho 17 Jahre alt) in unserem absoluten Lieblingshotel und es war so wunderbar wie wir es uns gewünscht hatten nur dass die Enkelin nachts versuchte die Lunge aus dem Körper zu husten und demnach bekam die überarbeitete Mutter vielleicht doch nicht die Erholung sie sich gedacht hatte. Nur die Omma sass aufrecht und genoss alles. Allerdings hatte ich im Reisegepäck den Teufel und es galt den nicht herauszulassen. Nach meiner schweren Uro-Sepsis gehörte ich leider nur zu den Zuschauern am Pool, selbst hineinspringen war irgendwie nicht angesagt und ja, ich war sehr neidisch.. Mit dem Teufel hatte ich lange Diskussionen bei jedem WC-Gang und die Gebete gingen nach oben und sicherheitshalber auch nach unten. Und siehe da! Es hat geklappt. Jetzt bin ich wieder zu Hause, nahe zum Krankenhaus, zum Arzt etc. Aber lieber Teufel, bleib wo Du bist, ich mag Dich nicht..
Liebe Mechtild, also dann lieber ein Roman statt eines Liebhabers..